Neues aus unserer Praxis

Praxisurlaub

 

Vom 3.4. bis einschließlich 13.4.2017 befinden wir uns im Urlaub.

Am Dienstag, den 18.04.2017 stehen wir Ihnen wieder - wie gewohnt - zur Verfügung.

 

In der Urlaubszeit erfolgt die Vertretung durch:

Dipl. med. Auerbach                    

Amalie-Sieveking-Str. 52             

05121 860550                                

Dr. Maleika

Goslarsche Str. 62

05121 32241

Fr. Wirries                                       

Marienburgerstr. 128                      

05121 84911                                  

Dr. Röttger/Dr. Fischer        

Hansering 108                         

05121 869011

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Praxis auf der Höhe-Team

 

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Rückenschmerzen?

Eine Information Ihres Arztes und Ihrer Krankenkasse:

 

Wenn Sie noch keinen Sport betreiben, dann nutzen Sie die Gelegenheit im Alltag, um fit zu werden.

 

Ihrem körperlichen Zustand angemessenes Gehen, Schwimmen oder Radfahren trainiert die Muskulatur und stärkt damit Ihren Rücken. Besprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt, welche Sportart bzw. welches Leistungsniveau für Sie das Richtige ist.

 

Sollten Sie anfänglich zu starke Schmerzen haben, so können Sie ein Schmerzmittel einnehmen. Dies sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

 

Nationale wissenschaftliche Studien empfehlen in ihren Leitlinien bei akuten unspezifischen Rückenschmerzen keine Physiotherapie zu verordnen (z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie oder Massage), da die Wirkung wissenschaftlich nicht bewiesen ist.

 

Unter diesem Link erhalten Sie weitere Informationen.

 

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Infektion der Atemwege - Was Sie wissen sollten!

  • Auslöser sind 80% Viren. Antibiotika können hier nicht helfen.
  • Wer einmal eine Lungenentzündung durchgemacht hat, ist nicht stärker gefährdet.
  • Ein schweres Krankheitsgefühl ist kein Hinweis auf einen bakteriellen Infekt.
  • Ein Patient mit einer Grippe kann sich viel schlechter fühlen und auch aussehen als jemand mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung.
  • Eine Grippe dauert mit Doktor 2 Wochen und ohne 14 Tage.
  • Es gibt keine Möglichkeit diese Dauer abzukürzen.
  • Medikamente können nur Beschwerden lindern. Antibiotika können nicht helfen.
  • Suchen Sie Ihren Arzt erneut auf, wenn sich Ihr Zustand verschlechtert hat.
  • Suchen Sie Ihren Arzt erneut auf, wenn sich Ihr Zustand nicht bessern will.
  • Vertrauen Sie Ihrem Arzt.
  • Drängen Sie nicht ein Antibiotikum zu verordnen.
  • Nur er kann entscheiden, wann ein Antibiotikum nötig ist und wann man darauf verzichten kann und auch sollte.

Gegen eine "leichtfertige" Einnahme eines Antibiotikums sprechen vor allem vier Gründe:

1) In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Abwarten in vielen Fällen besser ist als die Behandlung mit einem Antibiotikum!

2) Kinder, die häufig mit Antibiotika behandelt worden sind, erkranken im späteren Leben häufiger an einer chronischen Darmentzündung!

3) Der übertriebene häufige Gebrauch von Antibiotika führt zu Wirkverlust (Resistenzen)! Mittlerweile sterben Menschen wieder, weil Antibiotika nicht mehr helfen.

4) Antibiotika sind im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten eher gut verträglich. Aber auch sie können zum Teil schwer wiegende Nebenwirkungen verursachen.

 

Deshalb muss gelten:

Antibiotika so selten wie möglich! Wenn nötig, dann aber unbedingt korrekt anwenden!

Sollten Sie ein Antibiotikum erhalten haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Nehmen Sie das Antibiotikum unbedingt nach den Vorgaben Ihres Arztes ein!

Ein Antibiotikum kann nur richtig hilfreich sein, wenn es in der korrekten Dosis, häufig genug pro Tag (1-3 Mal) und ausreichend lange (3, 5, 7, oder 10 Tage) eingenommen wird. Die Antibiotika unterscheiden sich in den Einnahmevorschriften!

Patienten-Merkblatt "Infektion der Atemwege" - Der Hausarzt 01/2014

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